Kunst ist kein Geschwätz, Kunst ist nicht beliebig. Der Künstler hat die Pflicht, Stellung zu beziehen. (SCN)
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Gemeinsames Anliegen

Alle Künste haben ein gemeinsames Anliegen - sie machen das Grundlegende unseres Lebens sicht- und erfahrbar: Zeit und Raum, mit allen Facetten, die beide Dimensionen miteinander verbinden. Dass sie sich dabei verschiedener Ausdrucksmittel bedienen, liegt in der Natur unserer Sinnesorgane.  Während Musik die Zeit gliedert, gestaltet die bildende Kunst den Raum. Der dahinter liegende schöpferische Prozess verläuft in vielen Fällen in analoger Weise chaotisch: Aus dem Ungeordneten wird Ordnung, aus Chaos wird Kosmos, dem griechischen Begriff für Ordnung. Nach welchen Vorgaben dies geschieht, begründet sich sowohl aus der gestalterischen  Idee des jeweiligen Künstlers, als auch aus seiner Kenntnis der spezifischen Mittel seines Genres: Was der Malerei die Linie, ist der Musik die Melodie, was der Malerei die Farbe ist der Musik die Harmonie. So stellen die Malerin Sylvia Catarina Nickus und der Musiker und Chansonier KT Brandstetter (ehem. ChabluZZ) die Malerei und das Chanson nebeneinander. Bei genauem Hinsehen und Hinhören stellt der betrachtende Zuhörer jedoch die Übereinstimmungen der beiden Genres in der Aussage und im künstlerischen Prozess fest. Und genau das ist das Anliegen des Künstlerpaares: einen Kosmos zu schaffen, der die Sinne des zuhörenden Betrachters gleichsam umarmt. Mit den Worten des Altmeisters des deutschen Kabaretts, Hanns Dieter Hüsch: Du kommst auch drin vor.

Das dritte Element

Neben Malerei und Musik tritt als drittes Element der Text hinzu, den Nickus/Brandstetter in unterschiedlicher Weise einsetzen. Für den Chansonier transportiert er in rhythmisierter und zumeist gereimter Form die Poesie eines Menschenlebens, die auch und ausdrücklich die Poesie existenzieller Nöte beinhaltet. Nickus verarbeitet ihre Eindrücke auf den Punkt gebracht als “Short Stories”, die den Leser zum Nachdenken oder Schmunzeln anregen.  Beiden Künstlern gemeinsam ist die Prosa, der sie gradlinige Inhalte zuordnen, bei denen es kaum etwas zu interpretieren gibt. Für die Live-Performance bedient sich das Künstlerpaar sowohl der klassischen Gemäldeausstellung bzw. des klassischen Liedvortrags, als auch neuer Präsentations-Medien und musikalischer Live-Elektronik. In den letztgenannten Darstellungsformen zeigt sich die Lust am Experiment, die beide Künstler auszeichnet. Zur Homepage von  KT Brandstetter
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